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Drei Spiele für Medizinstudierende mit Papier und Stift

Für einen kurzen gemeinsamen Spieleabend müsst ihr nicht sofort etwas kaufen. Mit Papier, Stiften und bekannten Begriffen lassen sich drei kleine Aktivitäten vorbereiten. Die folgenden Abläufe sind eigene redaktionelle Vorschläge. Wählt Inhalte, die ihr fachlich prüfen könnt, und verwendet keine Informationen über echte Patient:innen.

Redaktion: luujuu, Verlag von asystole · Stand:

Vorbereitung: ein gemeinsamer Begriffsvorrat

Jede Person schreibt drei vertraute medizinische Begriffe auf einzelne Zettel. Ihr prüft gemeinsam, ob alle Begriffe verständlich und eindeutig sind. Unklare Wörter werden nachgeschlagen oder für einen anderen Abend zurückgelegt. Ein Lehrbuch oder eine geeignete Fachquelle kann dafür bereitliegen.

Legt fest, ob auf Deutsch oder Englisch gesprochen wird. Die Sprache sollte zur Runde passen. Vereinbart vorab, dass jede Person eine Aufgabe überspringen darf. Die Spiele sind Freizeitideen; aus den Antworten wird keine Bewertung beruflicher oder prüfungsbezogener Kompetenz abgeleitet.

Spiel eins: einen Begriff in drei Schritten erklären

Eine Person zieht einen Zettel und gibt nacheinander drei Hinweise: eine allgemeine Einordnung, eine typische Funktion und einen anschaulichen Vergleich. Nach jedem Hinweis darf die Gruppe raten. Der Begriff selbst wird erst bei der Auflösung genannt.

Die Herausforderung besteht darin, Hinweise verständlich zu ordnen. Ihr könnt gemeinsam spielen und auf Punkte verzichten. Wenn ihr zählen möchtet, vereinbart vorab dieselbe Regel für alle. Danach erläutert die erklärende Person, welche Quelle sie bei einem unsicheren Sachverhalt heranziehen würde.

Spiel zwei: zwei Begriffe verbinden

Legt zwei gezogene Begriffe offen auf den Tisch. Jede Person sucht einen nachvollziehbaren Zusammenhang oder beschreibt, warum sich die Begriffe unterscheiden. Für eine einfache Runde dürfen die Zettel zuvor nach Themen sortiert werden.

Es kann mehrere sinnvolle Antworten geben. Ihr entscheidet deshalb nicht allein nach einem einzelnen vorgegebenen Lösungswort. Unklare medizinische Behauptungen werden markiert und geprüft. Wenn die Verbindung nur geraten ist, darf die Person genau das sagen und einen anderen Gedanken versuchen.

Spiel drei: eine Erklärung weitergeben

Eine Person erklärt einen vertrauten Begriff in wenigen Sätzen. Die nächste fasst die Erklärung in eigenen Worten zusammen, die dritte nennt den vermuteten Begriff. Danach vergleicht ihr, welche Information unterwegs klar geblieben ist und welche sich verändert hat.

Dieses Spiel funktioniert am besten ohne absichtliches Verdrehen. Es geht um verständliche Sprache und genaues Zuhören. Für eine größere Gruppe bildet ihr kleine Runden. Jede Person sollte einmal erklären, zuhören und zusammenfassen können; eine feste Gewinnerrolle ist dafür nicht nötig.

Aus dem Versuch einen passenden Spieleabend machen

Wählt für den ersten Abend nur eine Aktivität und besprecht nach einer kurzen Runde, ob sie zur Gruppe passt. Eine Änderung der Begriffe oder der Sprache kann sinnvoller sein als zusätzliche Regeln. Haltet eigene Regeländerungen vor dem nächsten Durchgang fest.

Wer lieber ein vorbereitetes physisches Spiel nutzt, findet in asystole eine andere Form des Umschreibens mit festgelegten verbotenen Wörtern. Die englische Medizin-Ausgabe ist für vier bis acht Menschen mit Vorwissen gedacht. Die hier beschriebenen Aktivitäten sind eigenständige Vorschläge und keine Auszüge aus den Karten.

Für eine größere Veranstaltung hilft der Ablauf für einen Semesterabend. Der Vergleich der Spielweisen unterstützt die weitere Auswahl.

Wir geben asystole heraus. Die Geschenkideen und Übungsabläufe sind redaktionelle Vorschläge. Produktangaben wurden am 12. Oktober 2026 geprüft; aktuelle Preise und Liefermöglichkeiten stehen auf den verlinkten Bestellseiten.

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